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Die Volkskrankheit Gelenkschmerz legt Millionen Deutsche lahm
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| Rückenschmerzen gefährden einige Berufsgruppen besonders stark |
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 Denken Sie beim Bücken öfter an den Rücken

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Die allseits bekannten und gefürchteten Rückenschmerzen sind mit das häufigste Schmerzsyndrom in der täglichen Praxis. Denn in der Regel wird unser Rückrat solange belastet bis Schmerzen auftreten. Erst dann setzt die Pflege dieses für unsere Bewegung und die gesamte tägliche Belastung so wichtigen Organs ein. Leider! Schließlich ist es der Rücken, der unseren aufrechten Gang und unsere Haltung möglich macht.
Meistens bestehen Rückenschmerzen im Rahmen des allseits bekannten Hexenschuss. Hierbei handelt es sich jedoch um einen Reizzustand des Ischiasnerven, der Becken und beide Beine mit Nervenimpulsen für die Bewegung und das Empfinden versorgt. Häufig sind die Ursache einseitige Dauerbelastung, über Jahre angewöhnte Haltungsschäden und nicht zuletzt statische Differenzen wie beispielsweise eine Beinlängenunterschied mit daraus resultierendem Beckenschiefstand.
Nicht zu vergessen ist auch unser Körpergewicht, das nicht selten zu hoch ist. Die Ernährung spielt ebenso bei diesen Krankheitsbildern eine wichtige Rolle, denn Übergewicht mit allen Folgen für Gelenke und Körperstatik führt über lange Zeit auch zu den geschilderten Beschwerden. Es sich die Rücken -und teilweise auch die Beinmuskulatur schmerzhaft. Jede Bewegung wird zur Qual.
Krankengymnastische Übungen unter mäßiger Schmerzmedikation sowie belastungsfreie Bewegung, Wärmeanwendungen wie Fangopackungen oder Heißluft und Reizstromanwendungen bringen in der Regel langsame Besserung. Bei hartnäckigen Schmerzen ist eine längere körperliche Schonung ohne jegliche Belastung unumgänglich. Gerade diese vorübergehende Arbeitsunfähigkeit macht in der heutigen Zeit auf Grund weiter zunehmender Unsicherheit am Arbeitsmarkt große Schwierigkeiten.
Immer ist auch der Schmerz des chronischen Rückenpatienten bei schweren Grunderkrankungen, bei denen nur eine vorübergehende Besserung erreicht werden kann. Hierzu zählen Morbus Bechterew, Rheuma, Fibromyalgie, Bandscheibenvorfälle, Wirbelfrakturen und vor allem verschleißbedingte Arthrosen der Gelenke. Hier kann eine Einschränkung des Schmerzmittelbedarfs durch dauernde Bewegungstherapie erreicht werden. Bei allen Therapiekonzepten ist die intensive Mitarbeit des Patienten mit zusätzlichen Eigenübungen zu Hause und einem intensiven Verständnis für die eigene Krankheit überaus wichtig.
In letzter Zeit konnte eine Besserung gerade bei solchen schmerzhaften Erkrankungen des Skelettsystems mit der Magnetfeldtherapie erreicht werden. Dabei wird der Körper einem Magnetfeld bei unterschiedlicher Feldstärke ausgesetzt. Die Intensität richtet sich nach dem zu behandelnden Krankheitsbild. Meistens werden 10 bis 15 Sitzungen möglichst in direkter Folge verabreicht. Hilfe kann auch bei vielen anderen chronischen Erkrankungen mit diesem Therapiekonzept erreicht werden.
Ein spezielles Krankheitsbild, das trotz seiner Häufigkeit in Deutschland noch immer ein Stiefkinddasein in der Schulmedizin fristet, ist die Osteoporose. Das Nachlassen der Knochenstabilität und -Steifigkeit betrifft sehr häufig Frauen in und nach den Wechseljahren, aber auch Patienten in der Folge anderer schwerer Grunderkrankungen wie zum Beispiel eine lange oder dauernde Cortisontherapie bei Asthma, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, insulinpflichtiger Diabetes mellitus sowie dauernde Immobilisation nach Schlaganfall oder durch Lähmungen anderer Ursache. Viele weitere, nicht genannte Erkrankungen kommen zusätzlich in Frage. Die Osteoporose kann heute in den meisten Fällen gut behandelt werden. Leider kommt die Therapie häufig zu spät, das heißt die ersten Dauerschäden wie Wirbel- oder Oberschenkelhalsbrüche haben die Mobilität schon deutlich vermindert und zu dauernden Schmerzzuständen geführt. Eine frühe Diagnostik kann diese Folgen verhindern.
Damit das Bücken erfolgreich und schmerzlos bleibt, treffen Sie Vorsorge und fragen Sie Ihren Arzt, was und wie man rechtzeitig etwas tun kann, um die geschilderten Erkrankungen mit allen Folgen zu vermeiden. Bleiben Sie in Bewegung!
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