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Als ich das erste Mal von meinem Augenarzt eine Brille verschrieben bekam, trug ich sie noch verschämt unter der Bettdecke oder hinter vorgehaltener Hand. Heute wär’s wahrscheinlich genau umgekehrt, wenn ich ohne sie überhaupt noch etwas sehen könnte. Denn ich bin kurzsichtig, weitsichtig, habe ein eingeschränktes Gesichtfeld und bin längst durch die Gabelstaplerführerprüfung gefallen, weil ich des räumlichen Sehens nicht uneingeschränkt mächtig bin.

Meine liebe Frau, Königin der wohlgestalteten Sehhilfen, baut mich immer wieder auf, indem sie mir ein gewisses Quäntchen Attraktivität erst nach dem Aufsetzen der Augengläser zubilligt.

Also, gut sehen kann ich schlecht und schlecht sehen kann ich gut. Und damit befinde ich mich inmitten einer riesigen Schar von Menschen. Und bin damit nicht allein Augenärzten, Optikern und der Brillenindustrie ausgeliefert.

Aber, was den einen wegen der immens hohen Kosten ständig ärgert, hilft dem Anderen beim einem halbwegs lebenswerten Leben. Denn viele Menschen müssten wahrscheinlich ständig zu Haus e bleiben, wenn es die Unterstützung beim Sehen nicht gäbe.

Unsere Experten haben Ihnen wieder eine Menge Ratschläge zusammengestellt. Außerdem berichten wir über die wesentlichen Fragen und Antworten aus unsere Telefonaktion zum Grünen Star. Schauen Sie mal, ob Sie ein paar gute Tipps für sich finden.

Übrigens: Ich gehe regelmäßig zum Augenarzt. Sie auch? Denken Sie daran: Immer den Durchblick behalten! In diesem Sinne.

Manfred Eckermeier


 
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