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Seine Augen sollte jeder schützen. Foto: imagesource

Bei fast allen Menschen lässt im Alter die Sehkraft allmählich nach. Das ist völlig normal. Erscheinen jedoch gerade Linien plötzlich krumm, verschwimmen Buchstaben oder verdeckt ein grauer Fleck das Zentrum des Blickfelds, kann dies ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung des Auges sein: die sogenannte altersabhängige Makuladegeneration, kurz AMD genannt. Die Makuladegeneration ist in den Industriestaaten inzwischen die Hauptursache für schwere Einschränkungen des Sehvermögens bei Menschen über 50 Jahren. Man unterscheidet eine trockene und eine feuchte Verlaufsform. Schätzungen gehen von ein bis zwei Millionen Betroffenen in Deutschland aus, ca. 85 Prozent davon leiden unter der trockenen AMD.

Von der AMD betroffen ist jener Bereich auf der Netzhaut des Auges, der für das scharfe Sehen zuständig ist. Diese nur wenige Millimeter große Stelle wird als Makula bezeichnet. Im Laufe des Lebens sammeln sich Abbauprodukte des Sehprozesses in der Netzhaut an. Dieser „Müll“ führt dann zu einem allmählichen Absterben der Sinneszellen. Eine entscheidende Rolle spielen dabei auch freie Sauerstoffradikale. Das sind aggressive Substanzen, die ständig bei den verschiedensten Stoffwechselvorgängen im Körper entstehen und die Zellen schädigen können.

Ausgerechnet für die so viel häufigere trockene AMD gibt es bislang keine wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeit. Umso wichtiger sind hier vorbeugende Maßnahmen. Am besten kann man seine Augen mit einer gesunden, vitaminreichen Ernährung schützen. Besonders wichtig sind dabei die speziellen Augen-Carotinoide Lutein und Zeaxanthin sowie die Vitamine C und E. Diese Vitalstoffe helfen dem Körper, die gefährlichen Sauerstoffradikale abzuwehren. Mit steigendem Lebensalter allerdings nimmt zum Beispiel die Menge an Lutein in der Makula ab.

Neuere Untersuchen zeigten nun, dass eine ausreichende und kontinuierliche Zufuhr von Lutein und weiteren Nährstoffen bei einigen Patienten einer AMD vorbeugen beziehungsweise das Forschreiten der Krankheit verlangsamen kann. Empfohlen wird dazu eine Wirkstoffkombination aus den bereits erwähnten Radikalfängern Lutein, Zeaxanthin, Vitamin C und E mit Zink und Kupfer. Mit einer gesunden Ernährung kann man versuchen, seinen Körper mit diesen Wirkstoffen ausreichend zu versorgen.

Wem dies zu unsicher oder zu kompliziert ist, der findet aber auch in jeder Apotheke speziell zusammengesetzte Präparate mit diesen Inhaltsstoffen sowie weiteren für die Augengesundheit nützlichen Substanzen wie Heidelbeerextrakt, dem Carotinoid Lycopin und der Aminosäure Taurin (zum Beispiel in Macula Lux Plus). Außerdem sollte man seine Augen schon frühzeitig mit einer guten Sonnenbrille vor zu starker Lichteinwirkung abschirmen.

Ab dem 40. Lebensjahr ist eine regelmäßige Kontrolle der Augen durch einen Augenarzt unbedingt anzuraten. In jedem Fall sollte man aber beim Auftauchen störender Veränderung des Sehvermögens rasch einen Augenarzt aufsuchen, damit dieser eine genaue Diagnose stellt.

Die Broschüre „Wie man seine Augen schützen kann“ kann gegen Einsendung eines mit 1,45 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlages angefordert werden bei: Deutsches Grünes Kreuz, Stichwort: Augenvitalstoffe, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg. (Quelle: DGK; Autor: Dr. Ingolf Dürr)


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