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Die Volkskrankheit Gelenkschmerz legt Millionen Deutsche lahm
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| Rückenschmerzen gefährden einige Berufsgruppen besonders stark |
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 Akut oder chronisch – was ist der Unterschied?
 In einem Interview mit dem Sportjournalisten Arno Luik sagte Martina Navratilova im Jahre 1991: „... die Schmerzen, die ich jetzt habe, sind gute Schmerzen.“ Sie bezog sich damit auf eine Knieoperation, die kurz zuvor bei ihr durchgeführt wurde. Die Schmerzen waren eine natürliche Begleiterscheinung des Heilungsprozesses. Außerdem signalisierten sie der Tennisspielerin deutlich, wie weit sie mit ihrem Training gehen durfte.
Jeder kennt diese Art des akuten Schmerzes: Die schmerzhafte Schwellung, nachdem man sich den Kopf gestoßen hat oder die schmerzende Brandblase nach dem Griff auf die heiße Herdplatte. Durch das Signal Schmerz leitet der Körper eine Reaktion ein: Schnell wird die Hand zurückgezogen, bevor Schlimmeres passiert. Zu behandeln sind diese Schmerzen meist einfach. Ein kühlendes Gel auf die Brandwunde oder die Schwellung, oder ein freiverkäufliches Schmerzmittel aus der Apotheke sind häufig schon ausreichend.
Manchmal sind die Warnungen des Körpers aber ernster zunehmen. Wenn beispielsweise der Rücken schmerzt, kann die Ursache eine Fehlhaltung, zuwenig oder falsche Bewegung sein. Dann mahnt uns der akute Schmerz, eine deutliche Veränderung des Lebensstils einzuleiten. Wird in dieser Situation nichts unternommen, nähern wir uns dem chronischen Schmerz. Dieser Schmerz hält beständig an und entwickelt sich mit der Zeit zu einem eigenständigen Krankheitsbild. Die Ursache ist entweder unbekannt oder bereits ausgeheilt, eine Signalfunktion hat dieser Schmerz also nicht mehr. (Quelle: sra)
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