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Die Volkskrankheit Gelenkschmerz legt Millionen Deutsche lahm
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| Rückenschmerzen gefährden einige Berufsgruppen besonders stark |
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 Schmerzen im Internet: Ein Wust von Informationen
 Mit schätzungsweise 7,5 Millionen Betroffenen gehören Schmerzerkrankungen zu den häufigsten Beschwerden, die in der deutschen Bevölkerung. Rücken- und Gelenkschmerzen, Kopf- und Nervenschmerzen sowie Schmerzen durch Tumorerkrankungen sind besonders stark vertreten. Wer diese Vielzahl an Beschwerdebildern betrachtet, ahnt schon, wie breit gefächert das Internetangebot zu diesem Thema ist. Wie können sich Betroffene in dem Textdschungel zurechtfinden?
Zunächst ist es wichtig zu entscheiden, ob der Schmerz im Vordergrund steht oder ob auch Informationen zu der Schmerz verursachenden Erkrankung gesucht werden. Internetseiten über bestimmte Erkrankungen wie Tumorleiden, greifen das Thema Tumorschmerz meist mit auf. Dann muss individuell entschieden werden, ob die Information ausreichend ist.
Steht jedoch der Schmerz im Vordergrund, sind spezielle Schmerzseiten die Alternative. Der erste Schritt bei der Suche hilfreicher Informationen im Netz ist meist die Anfrage an eine Suchmaschine. Wer hier das Wort „Schmerz“ eintippt, erhält auf der ersten Seite oft schon brauchbare Links. Sehr wissenschaftlich aufbereitet und formuliert sind die Seiten des Online-Lexikons wikipedia. Informationen von Pharmafirmen sind meist gut recherchiert. Sie enthalten wichtige Hinweise zur Anwendung von Schmerzmitteln. Wer es sich nicht zutraut, auf diesen Seiten die werblichen von den nützlichen Botschaften zu unterscheiden, sollte diese Seiten unberührt lassen. Apotheken und andere kommerzielle Anbieter haben zwar meist fundierte Texte zum Thema Schmerz anzubieten, die Informationen sind aber oft knapp gehalten und bieten keinen umfassenden Überblick.
Wer umfangreiche Informationen, praktische Tipps und die Möglichkeit zur Nachfrage sucht, ist bei Vereinen und Organisationen meist besser dran. Doch Vorsicht: Die Seite der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e. V. (DGSS) ist beispielsweise für Ärzte gedacht und deshalb nicht immer leicht verständlich. Für Patienten geeignet sind die Seiten des Bundesverbands Deutsche Schmerzhilfe e. V. (www.schmerzhilfe.de ), der Deutschen Schmerzliga e.V. (www.schmerzliga.de ) und des Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e.V. (www.forum-schmerz.de ).
Vorsicht ist geboten, wenn der Betreiber einer Seite mit Wunderheilungen und überzogenen Versprechungen lockt. Jede seriöse Seite informiert außerdem darüber, wer die Seite inhaltlich betreut und wie sie sich finanziert. Kontaktadresse und ein Ansprechpartner sollten immer genannt sein.
Jeder Ratsuchende hat bestimmte Vorstellungen über Textlänge und Schwierigkeitsgrad. Jede Seite ist anders aufgebaut und unterschiedlich angenehm zu navigieren. Oft ist es reine Geschmackssache. Die genannten Adressen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sind aber sicher ein guter Start. (Quelle: sra im dgk)
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