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| kostenlose Hotlines zu häufigsten Augenerkrankungen |
| Täglich tropfen schützt vor Erblindung |
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 Tipps per Telefon:
 Jeden Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr bietet die Selbsthilfeorganisation Initiative Auge e.V. gemeinsam mit dem Deutschen Grünen Kreuz e.V. eine kostenlose Telefon-Hotline zu den Augenerkrankungen Grüner Star und Makuladegeneration an. Unter der Rufnummer 0800-0112118 widmen sich Augenärzte den Fragen und Sorgen von Betroffenen und Angehörigen. An einem weiteren Glaukom-Beratungstelefon ist unter der selben Telefonnummer zusätzlich jeden letzten Montag im Monat von 16.00 bis 18.00 Uhr eine erfahrene Glaukom-Patientin erreichbar, die ihr Wissen und persönliche Tipps weitergibt.
Telefonische Beratung zum Grünen Star
Die Diagnose Grüner Star ist für viele Patienten zunächst ein Schock. Fragen zu dieser Krankheit stellen sich häufig erst nach dem Arztbesuch: Stoppen die verschriebenen Augentropfen wirklich das Fortschreiten des Grünen Stars? Muss ich die Tropfen lebenslang nehmen oder helfen auch Operationen? Wie wende ich die Augentropfen richtig an? Leider fehlt im Alltag vieler Augenarztpraxen die nötige Zeit, um alle offenen Fragen ausführlich zu beantworten.
Diese Lücke soll die wöchentliche Telefon-Hotline (immer mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr, kostenlose Rufnummer: 0800-0112118) füllen, welche von dem Selbsthilfeverband Initiative Auge e.V. und dem Deutschen Grünen Kreuz e.V. eingerichtet wurde. Erfahrene Augenärzte am anderen Ende der Leitung beantworten alle Fragen sowohl von Patienten, bei denen die Erkrankung erst kürzlich festgestellt worden ist, als auch von langjährig Betroffenen. Bei letzteren geht es häufig um Auskünfte über neue, wirksamere und gleichzeitig nebenwirkungsärmere Therapien. So gibt es im Gegensatz zu früher inzwischen Augentropfen aus der Wirkstoffgruppe der Prostaglandin-Analoga wie beispielsweise Latanoprost, die das Fortschreiten des Glaukoms sehr zuverlässig stoppen und außerdem nur einmal am Tag getropft werden müssen.
Behandlungsziel beim Grünen Star ist die dauerhafte Senkung des (meist) erhöhten Augeninnendrucks, der unbehandelt den Sehnerv unwiederbringlich zerstört und damit zur Erblindung führt.
„Von Patient zu Patient“ lautet das Motto der zweiten Glaukomtelefon-Hotline. Jeden letzten Montag im Monat können sich Glaukompatienten ebenfalls unter der kostenlosen Rufnummer 0800-0112118 von 16.00 bis 18.00 Uhr mit einer erfahrenen Mitpatientin austauschen und sich weitere Tipps einholen. Die nächsten Termine:
• 27. November 06
• 29. Januar 07
• 26. Februar 07
• 26. März 07
• 30. April 07
Wöchentliche Telefon-Hotline berät auch zur altersabhängigen Makuladegeneration (AMD)
Böse überrascht werden viele Patienten von einer weiteren chronischen Augenerkrankung, bei der die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut zu Grunde geht. Die meisten Patienten haben von dieser Erkrankung noch nie zuvor gehört, obwohl in Deutschland inzwischen rund 2 Millionen Menschen davon betroffen sind. Die häufigsten Fragen zur altersabhängigen Makuladegeneration, die das Beratungstelefon erreichen, lauten: „Man hat mir gesagt, dass man gegen das Fortschreiten dieser Erkrankung nichts tun kann. Stimmt das?“ „Ich habe von einer neuen Behandlungsmethode gehört, bei der man eine Spritze ins Auge bekommt. Ist das auch für mich geeignet?“
Zur Klärung dieser Fragen ist es zunächst wichtig zu wissen, unter welcher AMD-Form der Patient leidet. Die Behandlungsmöglichkeiten der weitaus häufigeren trockenen Form sind tatsächlich begrenzt. Bei der selteneren, jedoch wesentlich aggressiveren, feuchten Form ist seit dem Sommer 2006 auch in Deutschland eine neuartige Therapie zugelassen. Hierbei wird dem Patienten in regelmäßigen zeitlichen Abständen ein Wirkstoff ins Auge gespritzt, der das Fortschreiten der feuchten AMD wirksam stoppt. Weitere Fragen zur altersabhängigen Makuladegeneration beantworten jeden Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr erfahrene Augenärzte unter der kostenlosen Rufnummer: 0800-0112118. (Quelle: dgk)
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