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 Magenschmerzen – wann zum Arzt?
 Sodbrennen, ein schlechter Geschmack im Mund und Bauchschmerzen: eine entzündete Magenschleimhaut (Gastritis) kann plötzlich auftreten. Die möglichen Ursachen für eine akute Gastritis sind vielfältig. Fette, scharf gewürzte oder sehr süße Mahlzeiten, Alkohol und Rauchen belasten den Magen. Auch Arzneimittel können den Magen belasten, zum Beispiel Schmerzmittel, Antibiotika oder Eisenpräparate.
Auch Stress kann sich auf den Magen niederschlagen. Oft verschwinden die Beschwerden wieder, wenn man diese möglichen Auslöser meidet. Akute oder leichte Magenschmerzen kann man mit rezeptfreien Arzneimitteln aus der Apotheke behandeln.
Eine Selbstbehandlung reicht aber nicht mehr aus, wenn die Schmerzen vor allem nachts auftreten oder direkt beim Essen, so das Apothekenportal aponet.de. Wenn die Beschwerden länger anhalten oder seit einiger Zeit mehrmals pro Woche auftreten, wenn sie in den gesamten Bauch oder gürtelförmig in den Bauch ausstrahlen, sollte man sich vom Arzt untersuchen lassen.
Das gilt auch, wenn man ungewollt an Gewicht verliert, der Stuhl schwarz verfärbt ist. Auch bei leichten Magenbeschwerden sollte man zum Arzt, wenn man an einem der folgenden Risikofaktoren leidet: reduzierter Allgemeinzustand, Blässe oder Müdigkeit, Schluckstörungen, Fieber oder wenn sich die Beschwerden bei körperlicher Anstrengung verschlimmern. Auch Menschen über 60 Jahren, die erstmals an Magenbeschwerden leiden, sollten sich untersuchen lassen. (Quelle: ABDA)
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