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Die Volkskrankheit Gelenkschmerz legt Millionen Deutsche lahm
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| Rückenschmerzen gefährden einige Berufsgruppen besonders stark |
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 Rückenschmerzen gefährden einige Berufsgruppen besonders stark

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Mit einer neuen Verordnung sollen Arbeitnehmer - wie beispielsweise die Fahrer von Baumaschinen - vor Schwingungen am Arbeitsplatz geschützt werden. Foto: djd/Grammer |
Bei manchen kommt es urplötzlich: Ein stechender Schmerz durchzuckt den Rücken beim Anheben einer Getränkekiste oder beim Bücken im Garten. Bei anderen beginnt es schleichend, mal mit stärkeren, mal mit schwächeren Symptomen. Vom leichten Ziehen bis zum qualvollen Hexenschuss - das Kreuz mit dem Kreuz kennt fast jeder, Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit, 60 bis 80 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal im Jahr daran.
Berufe mit Risiken und Nebenwirkungen
Einige Berufe sind von Erkrankungen der Wirbelsäule überdurchschnittlich betroffen: Dazu zählen Berufskraftfahrer, Landwirte oder die Fahrer von Baumaschinen und Gabelstaplern. Sie werden von Ganzkörpervibrationen malträtiert, die erhebliche Auswirkungen auf die Bandscheiben haben. Der Fahrzeugzulieferer Grammer AG hat vor diesem Hintergrund bereits zweimal den Kongress "ergomechanics" veranstaltet. Die Tagungen beschäftigten sich mit den Risiken des Sitzens für mobile Menschen. Während die klassische Rückenschule möglichst aufrechtes Sitzen als Entlastung empfahl, sind sich heute alle Experten einig: Bewegung, Dynamik und wechselnde Körperhaltungen sind elementare Voraussetzungen zur Gesunderhaltung des Rückens! Eine lockere Haltung wie das oft bemängelte Lümmeln ist durchaus geeignet, den Druck auf die Bandscheiben zu verringern. Starre Haltungen fördern dagegen Degenerationsprozesse der Bandscheibe und leisten Rückenproblemen Vorschub.
Neuartiges Schwingungsmessgerät
In Deutschland ist Mätz 2007 eine neue Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutz-Verordnung in Kraft getreten. Sie soll Arbeitnehmer vor gesundheitsgefährdenden Schwingungen bewahren. Vom Arbeitgeber wird verlangt, dass er die Belastung seiner Mitarbeiter kennt, erfasst und - falls erforderlich - Gegenmaßnahmen einleitet. Die Grammer AG hat vor diesem Hintergrund das neuartige Schwingungsmessgerät "Grammer VibroControl" entwickelt, das Anfang 2008 auf den Markt kommt. Das Gerät wird z.B. am Fahrersitz von Baumaschinen und Traktoren angebracht, misst permanent Vibrationen und kann somit frühzeitig auf Gefährdungen hinweisen. Quelle: djd/pt
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Das Schwingungsmessgerät "VibroControl" der Grammer AG kann die Fahrer von Traktoren oder Baumaschinen frühzeitig vor gesundheitsgefährdenden Vibrationen warnen. Foto: djd/Grammer |
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